Queemu Ernährungsberatung & Naturheilpraxis

 

Heute: 

Wer Problemen mit der Bekömmlichkeit von Rohkost hat, darf das Gemüse auch schon mal kurz braten sein. 

ROHKOST kurz gebraten

Der Vorteil: Durch Erhitzen werden die Zellstrukturen in den Nahrungsmitteln aufgebrochen und damit für den Körper leichter verfügbar und verdaulich. Die Bekömmlichkeit nimmt zu. Der Nachteil: Da zu langes Erhitzen und zu hohe Gartemperaturen immer mit einem Vitamin- und Mineralstoffverlust einher geht, gilt die Divise: nur kurz erhitzen für ein knackiges, vitalstoffreiches, bekömmliches Gemüse.


Zutaten für 2 Personen:

50g geschälte Zwiebeln,  75g geschälte Möhren,  40g Staudensellerie,  40g Paprikaschote, 260g Zucchini,  30g Champignons,  60g Aubergine,  90g Schnittsalat,  2 EL Bratolivenöl

Die oben gelisteten Zutaten ergeben folgende Nährwerte: Energiedichte: 52Kcal/100g 

Energie allgemein: 355 Kcal / 1483 KJ. Fett gesamt: 26 g.  Kohlenhydrate: 20 g. BE: 1,6. Glukoseanteil: 6,6 g.  Fruktoseanteil: 6,9 g. Protein: 9,4g. Harnsäure: O g.


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optional  1 EL Olivenöl + Essig + Salz + Pfeffer für die Salatsoße


Zubereitung:    Zeit: ca 30 Min.

  1. Zunächst das Gemüse waschen (siehe Waschanleitung), bei Bedarf schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. In einer Pfanne 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen und Gemüse nach einander kurz braten. Das Gemüse darf ruhig noch knackig sein. Entscheidend für die bessere Bekömmlichkeit im Vergleich zu Rohkost ist das kurze Erhitzen über 65°C. Niemand steht mit dem Thermometer vor dem Herd, daher als Entscheidungshilfe das Gemüse kurz probieren und den Grad der Weichheit selber bestimmen.
  3. Alle weiteren Gemüsesorten nach und nach mit dem restlichen Olivenöl braten bis auf den Schnittsalat. 
  4. Bei Problemen mit der angegeben Menge an Bratöl hier ein kleiner Tipp aus meiner Küche. Ich schnippele immer etwas mehr an Gemüse und nehme den Rest mit wenig Wasser auf, würze mit Kräuter und Salz und erhitze es parallel zum Gemüsebraten. Wird weitere Flüssigkeit in der Pfanne benötigt, so nehme ich einige Esslöffel meiner Gemüsesuppe ab und gebe sie in die Pfanne. Die restliche, nicht verbrauchte Brühe gibt es dann gerne vor dem Hauptgang als kleine Suppe vorab (siehe Foto). So gibt es mit wenig Aufwand gleich zwei Menügänge, die miteinander harmonieren.
  5. Den Schnittsalat sehr kurz und als letztes in der Pfanne erhitzen. Ungefähr so lange wie Sie "Simsalabim" sagen können, 1 Esslöffel Brühe dazu, umrühren, aus der Pfanne nehmen und auf einem separaten Teller kurz abkühlen lassen.
  6. Optional: In der Zwischenzeit aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer evtl etwas Wasser eine Salatmarinade bereiten. Üblicherweise nehme ich 1 Teil Essig + 1 Teil Wasser + 1 Teil Öl. 
  7. Ist das Gemüse etwas abgekühlt, dann Salat und Marinade dazugeben, kurz umrühren und servieren (siehe Foto)