Queemu Ernährungsberatung & Naturheilpraxis

 

Was erwartet Sie in meiner Praxis?

Sich Zeit zu nehmen für ein Gespräch, dem Körper einen ganzheitlichen Blick zu schenken. Nach ausführlicher Anamnese kann ein individueller Therapieansatz ausgearbeitet werden. Wie kann ein solches Vorgehen aussehen? Stellen Sie sich eine Marionette vor, wo mehrere Fäden zeitnah bewegt werden müssen um sie in Gang zu setzen. Übersetzt in das therapeutische Vorgehen kann es daher erforderlich sein, dass erst eine Kombination von optimaler Ernährung mit naturheilkundlichen Behandlungen das persönliche Lebensgefühl dauerhaft verbessern kann.


Und hier sind meine Therapieverfahren in der Naturheilkunde:

  • Ernährungsberatung
  • NPSO (Neue Punktuelle Organ- und Schmerztherapie)
  • Ohr-Akupunktur und Akupunktur
  • Moxibustion
  • Phytotherapie
  • Aromatherapie
  • Homöopathie
  • Mikronährstofftherapie
  • Blutuntersuchung
  • Stuhlprobenuntersuchung


Was ist NPSO?

Vielen ist die Fußreflexzonentherapie als alternativmedizinisches Behandlungsprinzip bekannt. Auch die NPSO  (Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie)  ist eine energetische Reflexzonentherapie. Sie basiert auf dem Ansatz, das sich der menschliche Körper im Unterschenkel wiederspiegelt, wobei jedes Körperteil an eine bestimmte Stelle des Unterschenkels gekoppelt ist.  Hier entspricht die Kopfregion dem Knie und die Becken- Kreuzbeinregion der Ferse. Behandlungsbedürftige Punkte  können  am Unterschenkel in Form von Verhärtungen / druckschmerzhafte Punkte ertastet werden. Druckschmerzhafte Punkte gelten als Anzeichen, das auch das zugehörige Organ behandlungsbedürftig sein könnte. Durch gezielte Behandlung des Fernpunktes am Unterschenkel soll dieser Reiz an das jeweilige Zielorgan gegeben werden und den Heilungsprozess des Zielorgans unterstützen helfen. Behandelt werden diese Punkte mit einem sog. Monolux Gerät, das aus einem Lichtgriffel bzw. Lichtflächenstrahler besteht. Über den Griffel bzw. Flächenstrahler wird monochromatisch erzeugte Kaltlicht direkt auf das zu behandelnde Areal übertragen. 

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist eines der Behandlungsverfahren der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Krankheit und Krankheitsentstehung unterscheiden sich in der Auffassung zwischen westlicher Schulmedizin und TCM. Im Mittelpunkt der TCM besteht die Vorstellung einer fliessenden Lebenskraft (die Lebensenergie Qi, gesprochen "Chi"). Vereinfacht zusammengefasst wird diese Lebensenergie im Körper über Energiebahnen, den Meridianen, verteilt. Eine äußere oder innere Störung dieser Energieversorgung kann bei langfristigem Fortbestehen zu einem Verlangsamen oder Hemmung der Lebensenergie führen mit dem Resultat eines Fülle- oder Leerezustandes in den entsprechenden Bereichen. Im übertragenen Sinn kann man es sich vorstellen wie bei einem Verkehrsstau ("Füllezustand"), wo der Verkehr auf die wenig befahrenden Strassen ("Leerezustand") umgeleitet werden sollte. Durch Nadelung (Akupunktur) oder Erwärmung dieser Punkte (Moxibustion s.u.) wird der Organismus dazu angeregt selbst das Gleichgewicht wieder zu erlangen. Bei der Akupunktur wird eine variable Anzahl sehr dünner, steriler Nadeln in ausgewählte Punkte eingestochen.

Die Ohrakupunktur kann in Ergänzung oder als alleiniges Akupunktursystem verwendet werden. Neben den Chinesen erforschte v.a. der Franzose Paul Nogier systematisch die Ohrmuschelregionen. Auch in diesem energetischen Reflexsystem sind alle Organe des Körpers bzw. Körperregionen als einzelne Akupunkturpunkte auf dem Ohr repräsentiert sind und stehen mit den korrespondierenden Körperorganen oder Körperregionen in Verbindung, die bei entsprechender Nadelung angeregt werden können.

Was ist Moxibustion? 

Moxibustion bedeutet übersetzt "Brennen". Als Therapiemethode ebenfalls seit Jahrtausenden in der TCM bekannt, werden hier Körperareale oder Akupunkturpunkte statt durch Nadeln mittels glimmenden Moxakrautes erwärmt. Beim Moxakraut handelt es sich um die getrockneten Blätter des gemeinen Beifußes (botanisch Artemisia vulgaris). Die Hitze des glimmenden Moxakrautes kann tief in den Körper eindringen und die Lebensenergie Qi stimulieren. Das Foto zeigt eine sog. Moxazigarre. Hierbei ist Moxakraut in dünnes Papier gerollt, wird erhitzt und in einem bestimmten Abstand und für eine vorgegebene Zeit vor den zu behandelnden Punkt gehalten. Korrekt angewendet kommt es nicht zu Verbrennungen der Haut.

Was ist Phytotherapie?

Phytotherapie bedeutet soviel wie „Heilung durch Pflanzen" und schließt Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden mit ein.  Es handelt sich um eine sehr frühzeitliche Medizintherapieform. Verwendung finden Teile der Pflanze wie Blüten, Wurzeln, Blätter, Holz, Hülsen, Früchte, Knospen, Rinde, Samen, Stängel, Zweigspitzen, Zwiebeln, Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle (s.u.), aber auch Zubereitungen aus Heilpflanzen wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte. Phytotherapeutika besitzen ein breites therapeutisches Spektrum und eignen sich vor allem bei der Behandlung nicht akut bedrohlicher Erkrankungen und bei chronischen Leiden.

Was bedeutet Aromatherapie?

Die Aromatherapie ist ein Teilbereich der Phytotherapie. Hier werden naturreine, ätherische Öle ausschließlich aus Pflanzenmaterial gewonnen. Diese Öle sind Vielstoffgemische, die sich in ihrer körperlichen und vegetativen Wirkung ergänzen und sind dadurch  eindeutig von naturidentischen oder synthetischen Ölen zu unterscheiden. Diese mögen evtl im ersten Moment ähnlich riechen, haben aber nicht die erwünschte Wirkung.

Viele Personen verbinden mit Aromatherapie eine reine Dufttherapie. Das ist aber viel zu einseitig betrachtet. Anwendungsbereiche finden sich u.a. in der Hautpflege, Atemwegserkrankungen, psychischen Belastungen und Behandlungen im Bewegungsapparat. Entscheidend sind Dosierung, Qualität der Öle und die Kompositionslehre, d.h. die Kunst des Mischens.

Dazu eine kleine Geschichte ...  "Annalena und der Schlafstein" .

In meiner Praxis können eine Vielzahl ätherischer Öle der Firma PrimaveraLife geschnuppert und getestet werden. Vergessen Sie den aufdringlichen Geruch synthetischer Öle und überraschen Sie Ihre Nase und Haut mit Wohlbefinden.

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie ist eine eigene Reiz- und Regulationstherapie. Ihr Begründer, der Apotheker und Arzt, Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843), benannte seine Therapieform Homöopathie nach den griechischen Wörtern für Homoin (für ähnlich) und Pathos (für Leiden). Diese Begrifflichkeiten wählte er nach seinen experimentellen Beobachtungen und Behandlungserfolgen mit Arzneimitteln an Erkrankten und formulierte den Satz "Similia similibus curentur" - übersetzt "Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden". Sie besagt, daß eine Substanz, die beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, ähnliche Symptome beim Kranken zur Heilung bringt. Ebenfalls stellte er fest, das sowohl die Erstverschlimmerung nach erster Applikation des Arzneistoffes abgeschwächt als auch die Wirkung am Patienten verbessert wurden, je kleiner die Dosis des eingesetzten Arzneimittels waren und entwickelte daraus die Potenzierungsregel. 

Die Verschüttelung bzw. Potenzierung erfolgt heute nach festen Regeln, wobei Großbuchstaben das Verhältnis anzeigen, in dem die Substanz verdünnt wurde (C = 1:100, D = 1:10, LM = 1:50.000). Die Zahl hinter dem Großbuchstaben sagt aus, wie häufig ein Mittel verdünnt/verschüttelt wurde. Bei der Angabe D6 eines homöopathischen Mittels heißt dies, es wurde 6 mal im Verhältnis 1:10 potenziert. Für Schulmediziner beträgt der Arzneigehalt 0,0001%.

Was ist Mikronährstofftherapie / orthomolekulare Therapie?

Die Lebenserwartung in Deutschland stieg vom Beginn des letzten Jahrhundert bis heute stetig an. Wer sein höheres Lebensalter erreichen und genießen möchte, sollte präventiv seine Energiezufuhr und die Qualität der zugeführten Mikronährstoffe berücksichtigen. Während der Steinzeitmensch seinen Organismus noch durch nährstoffreiche Pflanzen tunen konnte, sind die heutigen Pflanzen unserer Zeit durch Überwirtschaftung und Auslaugung der Böden deutlich nährstoffärmer. Dennoch ist unser erforderlicher Mikronährstoffbedarf seit der Steinzeit unverändert.

Um einen Eindruck von den vielfältigen Funktionen einiger der benötigten Mikronährstoffe zu bekommen, schauen sie sich die nachfolgende Grafik an. Symbolhaft dargestellt sind die wichtigsten Vitamine, Mineralien & Spurenelemente und deren Hauptfunktionen.

Zusätzlich gibt es noch die Personen, die aufgrund Nahrungsmittelunvertäglichkeiten und Allergien in ihrem Nahrungsangebot eingeschränkt sind oder wegen Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen oder einer Autoimmunerkrankungen  möglicherweise einen erhöhten  Mikronährstoffbedarf haben.

Kurz gesagt: Der Spruch "Du bist, was Du isst" kann so nicht mehr aufrecht erhalten werden, sondern präziser "Du bist, was Du isst, benötigst, resorbieren und verstoffwechseln kannst!" Ein tatsächlicher Mangel oder Überschuß läßt sich anhand einer Blutuntersuchung labordiagnostisch nachweisen.